SV Kay beim 75-jährigen Vereinsjubiläum der SF Kayh

26. Juli 2022

Der SV Kay besuchte am 22.07. und 23.07.2022 seinen Partnerverein SF Kayh, der südwestlich von Stuttgart angesiedelt ist. Anlass war das 75-jährige Vereinsjubiläum der württemberger Sportfreunde.

Die staugeplagte Anreise erfolgte am Freitagnachmittag im Wesentlichen mit einem Reisebus sowie dem Vereinsbus. Die 55-köpfige Reisegruppe setzte sich zum überwiegenden Teil aus Fußballern zusammen.

Der Sportverein um Vorstand Karl-Heinz Schnell hat im Folgenden über drei Tage ein volles Programm aufgefahren. Dabei bildete ein Neun-Meter Turnier am Freitagabend den Auftakt der Feierlichkeiten. Die Eins-gegen-Eins-Duelle wurden im Nachgang an der Stadelbar besprochen. Dabei kam es bereits zu ersten Trikotwechsel der beiden Dorfclubs und so wurden die grün-weißen SV-Leiberl gegen gelb-schwarze SF-Shirts getauscht.

Für die Gäste aus Oberbayern gabs am Samstagmorgen ein reichhaltiges Buffet von Christel, die von den Kayern schon seit Jahren „Mama“ gerufen wird. Nach dem Schüler- und Jugendturnier auf 4 Kleinfeldplätzen kam es am Nachmittag zum sportlichen Schlagabtausch der beiden Partnerclubs. Dabei wurden vier Teilzeiten zu je 30 Minuten ausgetragen. Den Auftakt machte die Kampfmannschaft um Torwart Jonas Hillebrand. Trotz Führung nach Teilzeit eins mussten die Gäste eine 2:1 Niederlage hinnehmen. Marco Haupt konnte schließlich einen Foulelfmeter gegen Ende der zweiten Teilzeit lediglich an den Pfosten hämmern. Die beiden folgenden Teilzeiten absolvierten dann die „Legendenteams“ der beiden Vereine. Im Team von Kay, Oberbayern fanden sich Vorstand, Abteilungsleiter und ehemalige Kicker wieder. Spielerische Stütze bildeten die Serienaufsteigerinnen der Damenmannschaft. Die 1:0 Führung durch Flore Schörgnhofer konnten die Kayer Legenden ebenfalls nicht über die Zeit bringen und so stand am Ende ein 3:2 Erfolg für die württemberger Gastgeber.

Als Highlight überreichten die Kayer nach den verletzungsfreien Partien auf dem Spielfeld einen massiven Eichentisch mit den beiden eingefrästen Vereinswappen samt Schriftzug „In Freundschaft verbunden“.

SV Kay Vorstand Max Schupfner erläuterte in einer kurzen Ansprache die Bedeutung der langen Partnerschaft, die im Pandemiejahr 2021 seit 50 Jahren bestand und gratulierte den Sportfreunden Kayh zum Vereinsjubiläum. Der Tisch, der die exakten Maße des Stammtisches im Vereinsheim der SF aufweist, wurde aus „Kayer Eiche und mit vereinseigener Kayer Handwerkskunst gefertigt“, wie es Schupfner betonte. Die Jubilare freuten sich sichtlich und der neue Stammtisch wurde in der Folge feierlich eingeweiht. SFK-Vorstand Karl-Heinz Schnell erhöhte in einem verbalen Konter den Druck auf seine Sportfreunde: „Da müssen wir uns was einfallen lassen, wenn ihr dann euer nächstes Jubiläum feiert.“

Nach Ehrungen und Grußworten der Offiziellen wurde der Festabend am Sportgelände zelebriert und es bot sich genug Zeit, um Freundschaften zu pflegen. Das Programm umrahmten die S’Kayh Dancers sowie ein DJ im Festzelt. Die Gäste zeigten am späten Abend mit einer Bengalo Show in den Vereinsfarben der beiden Clubs und verbindenden Sprechchören auf, bevor die Jubiläumsbar zum Zufluchtsort für ausgiebige Gespräche wurde. Das scheinbar verkehrte Bild ist dabei schon fast Ritual, dass die Kayer an solchen Tagen in gelb-schwarz auftreten und die Kayher in grün-weiß, obwohl es im Regelspielbetrieb genau umgekehrt ist. Und das ist auch eines der Symptome, was diese langjährige Partnerschaft ausmacht. Die Besonderheit dieser tiefen Verbindung zweier Vereine, die 370 Kilometer auseinander liegen, wird an solchen Tagen auch einem fremden Besucher klar.

Den Festgottesdienst im Zelt begleitete am Sonntagvormittag feierlich der Posaunenchor vom Ort. Beim Familientag am Sportplatz konnten sich schließlich Jung und Alt an diversen Spielstationen betätigen. Beim Abschied wurden die kommenden Feste in Kay besprochen, wozu das Feuerwehrfest 2024 und das 60-Jährige Sportvereins-Jubiläum 2026 zählt. Die Kayher Schwaben kündigten sich dafür bereits an. Das Wochenende zeigte sich als eine runde Sache und so konnten die Oberbayern den Daheimgebliebenen viele neue Geschichten von deren Kayher Freunden und der Vereinsfahrt insgesamt berichten. Auch das ist eine Tradition, die seit Generationen gepflegt wird.

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